Hinweis: Die Abbildungen auf dieser Seite wurde von mir vorwiegend im Internet zusammengesammelt, eine Quellenzuordnung ist mir leider nicht möglich gewesen. Sollten Sie an einem der Bilder die Rechte besitzen und wünschen die Entfernung von dieser Homepage, so lassen Sie es mich bitte wissen.
Richter: "Angeklagter, haben Sie das Opfer Ingo Meier gemeinschaftlich mit 3 Mittätern verprügelt und ihm dann Handy und Bargeld abgenommen?"
Angeklagter dreht sich lachend zum Geschädigten um: "Ey, Ingo - selbst da Rischter nennt Disch 'Opfa'!"

———————————————
Ein Schäfer sitzt am Rand der Weide und sieht gemächlich seinen Schafen beim Grasen zu. Plötzlich gibt es einen irren Lärm, eine Staubwolke wirbelt durch die Luft und mit wahnsinnigem Getöse schießt ein hochglanzpolierter, verchromter Jeep Grand Cherokee vorbei. Mit quietschenden Reifen bleibt das Fahrzeug stehen. Als sich der Staub verzogen hat, öffnet sich die Fahrertür und es steigt ein braungebrannter sportlich aussehender junger Mann im Nadelstreifenanzug aus. Er setzt seine Sonnenbrille auf und schreitet schnurstracks auf den Schäfer zu. ”Guten Tag!” sagt der Mann. “Ich habe Ihnen ein Geschäft vorzuschlagen: Ich sage Ihnen exakt, wieviele Schafe sie besitzen und wenn ich das schaffe, dann darf ich mir als Lohn eines Ihrer Schafe aussuchen.” Der Schäfer blinzelt den jungen Mann müde von unten an und murmelt: “jaja, machen’se mal...”.
Gesagt getan. Der junge Mann stürmt zu seinem Jeep, holt einen Laptop heraus, schließt diesen an eine kleine Parabolantenne an, die er auf dem Fahrzeugdach befestigt, verbindet die Konstruktion mit seinem Handy, einem Funkempfänger einem Drucker und einer Digitalkamera. Er lädt zunächst eine Unmenge von Programmen, öffnet dann Satellitenbilder der Weide, unterteilt diese in Quadrate und Dreiecke, lässt zig Auswertungsprogramme darüber laufen und kontrolliert das ganze viermal. Gleichzeitig vermisst er die Weide mit einem lasergesteuerten Fernglas und errechnet daraus im Laptop eine dreidimensionale Matrix. Nach 3 Stunden und der Auswertung endloser Datenmengen und Tabellen schreitet er stolz zum Schäfer zurück und berichtet: “Sie haben exakt 423 Schafe!”. ”Stimmt!” antwortet der Schäfer trocken. ”Dann dürfen Sie sich jetzt eins davon aussuchen.”
Der junge Mann läuft händereibend zur Weide und schnappt sich eins der Tiere. Als er zurückkommt, stellt sich ihm der Schäfer in den Weg und sagt: ”Junger Mann, wenn ich ihnen sage, welchen Beruf sie haben - bekomme ich dann mein Schaf zurück?”
”Gut, abgemacht.” antwortet der junge Mann, selbstsicher lächelnd.
”Sie sind Unternehmensberater!” sagt der Schäfer.
Verdutzt und zugleich entsetzt, nach all der Mühe das Schaf wieder abgeben zu müssen, starrt der junge Mann den Schäfer an und stammelt: ”Woher haben Sie das denn jetzt so schnell gewusst?” Darauf der Schäfer:
”Ach, das war gar nicht so schwer: Erstens kommen sie hier mit einem Riesengetöse an, obwohl sie niemand gerufen hat. Zweitens wollen Sie dafür bezahlt werden, dass sie mir mit Hilfe eines Heidenaufwands an technischem und mathematischem Krempel ein Ergebnis mitteilen, das ich eh schon kenne und drittens: Sie haben absolut keine Ahnung, von dem, was ich hier eigentlich tue, denn das, was sie auf dem Arm haben ist kein Schaf, sondern mein Schäferhund.”

Evolution

Morgens um halb drei hört der niedergelassene Arzt ein Plätschern. Er steht auf, geht in den Keller und stellt mit Entsetzen fest, dass sich ein Wasserrohrbruch ereignet hat und er ganze Keller bereits unter Wasser steht. In Panik rennt er die Treppe wieder herauf und blättert im Telefonbuch nach einem Klempner. Dummerweise hat aber um diese Zeit aber kein Klempner mehr Dienst. In seiner Not fällt ihm ein, dass zufällig einer seiner Patienten Klempner ist: Er durchstöbert die Patientenkartei und ruft bei besagtem Klempner zuhause an. Von dieser nächtlichen Störung nicht gerade begeistert reagiert der Klempner ein wenig unwirsch. Darauf betont der Arzt, dass er ja schließlich auch um drei Uhr morgens zu seinen Patienten müsse, wenn es diesen schlecht gehe. Offenbar von diesem Argument überzeugt, sagt der Klempner sein Kommen zu. Eine halbe Stunde später steht er beim Arzt auf der Matte und lässt sich zum Ort des Geschehens führen. Im Keller angekommen öffnet er seine Tasche, wirft zwei Dichtungsringe ins Wasser und sagt im Gehen: ”Wenn’s bis morgen früh nich’ besser is’, rufen’se wieder an.”

Calvin - Macht

Ein Mann in einem Heißluftballon hat sich verirrt.
Er geht tiefer, sichtet eine Frau am Boden und ruft ihr zu:
"Können Sie mir helfen? Ich weiß nicht, wo ich bin und habe einem Freund versprochen, ihn zu treffen."

Die Frau ruft zurück: "Sie sind in einem Heißluftballon in ungefähr 10 m Höhe über Grund. Sie befinden sich zwischen 40. und 41. Grad nördlicher Breite und zwischen 59. und 60. Grad westlicher Länge."

"Sie müssen Ingenieurin sein" sagt der Ballonfahrer.
"Bin ich", antwortet die Frau, "woher wussten Sie das?"
"Nun", sagt der Ballonfahrer, "alles was Sie mir sagten ist technisch korrekt, aber ich kann mit Ihren Informationen nichts anfangen und Fakt ist, dass ich immer noch nicht weiß, wo ich bin. Sie haben höchstens meine Reise weiter verzögert."

Die Frau sagt: "Sie müssen im Management tätig sein."
"Ja", rief der Ballonfahrer, "woher wussten Sie das?"
"Nun, Sie wissen weder wo Sie sind noch wohin Sie fahren. Sie sind aufgrund einer großen Menge heißer Luft in Ihre jetzige Position gekommen. Sie haben ein Versprechen gemacht ohne zu wissen, wie Sie es einhalten können und erwarten von den Leuten unter Ihnen, dass sie Ihre Probleme lösen.
Tatsache ist, dass Sie in exakt der gleichen Lage sind wie vor unserem Treffen, aber jetzt bin ich irgendwie schuld!"

Vertrauen

Ein besonders frommer und gläubiger Christ gerät in ein Sumpfgebiet, bleibt stecken und kann sich allein nicht mehr befreien. Gut, denkt er sich - der Herr wird mich ganz sicher retten. In dem Moment kommt ein Spaziergänger vorbei, sieht das Unglück und alarmiert sofort die Feuerwehr, die mit großem Getöse anrückt. Der Mann ist bereits bis zu den Knien versunken, als der Einsatzleiter der Feuerwehr ihm zuruft: ”Bleiben Sie ruhig. Wir holen Sie mit der Drehleiter da raus.”
Der Mann verweigert das Hilfsangebot vehement und ruft ”fahren Sie wieder - ich brauche Ihre Hilfe nicht. Gott der Herr wird mich erretten.”
Obwohl dieser Wunsch ein wenig seltsam erscheint, gibt der Einsatzleiter nach einiger Diskussion nach und rückt wieder ab. Auf dem Weg zur Wache kommen ihm Gewissensbisse und er befiehlt dem Zug, umzukehren und zurück zum Sumpf zu fahren. Inzwischen ist der Mann bis zum Bauch im Schlamm versunken.
Das gleiche Spiel noch mal. Der Mann verbittet sich jegliche Art von Hilfe und ruft “fahren Sie wieder - ich brauche Ihre Hilfe nicht. Gott der Herr wird mich erretten.”
Etwas säuerlich rückt die Feuerwehr wieder ab. Kurz vor der Wache denkt sich der Einsatzleiter noch einmal, das es ja so nicht gehen könne und der Mann es sich bestimmt angesichts des drohenden Todes überlegt haben werde. Er befiehlt erneut umzukehren. Der Mann steckt nun bereits bis zum Hals im Schlamm, wiederholt aber erneut:
“Fahren Sie wieder - ich brauche Ihre Hilfe nicht. Gott der Herr wird mich eretten.”
”Jetzt reicht’s!”, denkt sich der Einsatzleiter der Feuerwehr und rückt endgültig ab. Ein paar Minuten später versinkt der Mann im Schlamm und stirbt.
Im Himmel angekommen lässt er sich höchst entrüstet von Petrus direkt zu Gott bringen und sagt erzürnt: ”Herr, ich war immer fromm, habe Dir immer gedient, habe immer auf Dich vertraut - wieso hast Du mich in meiner schwersten Stunde allein gelassen?”
Da antwortet Gott: ”Mein Sohn, sag mir, was ich noch hätte tun sollen - ich habe Dir dreimal die Feuerwehr vorbeigeschickt!”

Wenn Sie hier klicken, kommen Sie ohne Umwege direkt zur Datenschutzerklärung.